Studienordnungen ergänzen

Der RCDS Passau beobachtet mit Sorge, dass durch die Einführung des Mindestlohns die Vergabe von Praktika unnötig erschwert wurde. Dies liegt in der veränderten Gesetzgebung begründet. Unternehmen bieten deshalb fast nur noch Plätze für ein Pflichtpraktikum an, womit die Absolvierung eines freiwilligen Praktikums unmöglich wird. Wir meinen, dass ein Praktikum essentieller Teil eines Studiums sein soll.

Des Weiteren sollen bei der Vergabe von Masterplätzen auch Aspekte wie soziales Engagement, Praktika und Auslandsaufenthalte berücksichtigt werden. Überdies sollte es Anspruch einer international ausgerichteten Universität sein, Sprachleistungen auch im Master anerkennen lassen zu können.

Zudem ist es uns ein Anliegen, dass die Universität Passau ihre Attraktivität gerade gegenüber anglo-amerikanische Partneruniversitäten steigert. Dies sollte einher- gehen mit erhöhter Transparenz bei der Vergabe von Auslandsplätzen.

Ein weiteres Problem stellt die in manchen Studiengängen verpflichtende Exkursion dar. Aufgrund fehlenden Angebotes ist es oftmals schwierig, diese Veranstaltungen zu absolvieren.

Der RCDS Passau fordert deshalb:

1.Pflichtpraktikum in den Studienordnungen verankern

2.Extracurriculare Aktivitäten bei der Masterplatzvergabe berücksichtigen und Sprachleistungen in die Masterstudienordnungen integrieren

3.Austausch mit anderen Universitäten intensivieren und den Vergabeprozess für Auslandsplätze transparenter gestalten

4.Den nötigen Rahmen für eine Absolvierung der Exkursionen zu schaffen


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